Fallstudie
die skyline in tinte
Eine ganze Stadt, die beim Drucken nach und nach auf der Wand erschien: die Wand, die Entscheidungen, das Ergebnis.
Ich zeige meine WandDer Ausgangspunkt
Eine nackte Wand, der Wunsch nach einem Horizont: eine ganze Stadt in den Raum holen, ohne Tapete, ohne Naht, ohne Montage: das Bild direkt auf die Fläche gedruckt.
Die Entscheidungen
Die Linie statt des Fotos. Eine in Tinte gezeichnete Skyline, dicht im Vordergrund, die sich zum Himmel hin auflöst, damit die Wand atmet, statt den Raum zu erdrücken. Das Bild ist für genau dieses Format komponiert: Es existiert in keinem Katalog.
Der Direktdruck. Der Druckkopf fährt über die Wand, und das Bild erscheint nach und nach, in einem einzigen Durchgang; die Tinte entsteht auf der Fläche und verbindet sich mit ihr: Sie löst sich nicht, sie wirft keine Blasen.
Das Ergebnis
Ein scharfes, mattes Wandbild, in einem einzigen Exemplar weltweit. Die Art von Wand, die die Frage auslöst, die wir am liebsten hören: „Das ist gedruckt?!“